Was passiert mit dem Selbstwirksamkeitserleben und dem Umgang mit Fehlern, wenn Grundschulkinder einen KI-Sprachassistenten als Recherchewerkzeug nutzen? Die zentrale Idee: KI bewertet nicht. Kinder können fragen, ausprobieren und korrigieren – in ihrem eigenen Tempo.
Methodisches Vorgehen
Empirische Datenerhebung
Die Erhebung fand praxisnah in mehreren Grundschulen statt (u.a. GS Schlangen & Laborschule Bielefeld). Die Schüler:innen nutzten im Rahmen des regulären Sachunterrichts einen altersgerechten KI-Assistenten zur Recherche. Alle Interaktionen wurden vollständig anonymisiert und DSGVO-konform dokumentiert, um den natürlichen Umgang und das Selbstwirksamkeitserleben authentisch zu erfassen.
Qualitative Auswertung & Verlaufstypen
Das Datenmaterial wird mithilfe von MAXQDA qualitativ-rekonstruktiv ausgewertet. Durch die Kodierung der Interaktionen konnten spezifische Verlaufstypen identifiziert werden, die zeigen, wie Kinder Suchstrategien anpassen und mit Fehlern umgehen. Diese kognitiven Prozesse lassen sich modellhaft durch den iterativen und den doppelten EVA-Zyklus (Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe) abbilden.